Stadt München mit Bergen im Hintergrund an einem sonnigen Tag

Die Preiskurve bei Kaufimmobilien zeigt wieder nach oben

Der Münchner Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Trendwende. Nach drei Jahren sinkender Kaufpreise steigen die Preise für Wohnungen und Häuser erstmals wieder leicht an. Eigentumswohnungen im Bestand, die seit 2022 von 9500 auf 7550 Euro pro Quadratmeter gefallen waren, haben sich in den letzten sechs Monaten auf 7700 Euro erholt. Ähnlich verläuft die Entwicklung bei Neubauwohnungen und Häusern. Die Preise für Neubauwohnungen stiegen zuletzt auf 9900 Euro pro Quadratmeter, während Einfamilienhäuser und Reihenhäuser ebenfalls wieder teurer wurden.

Ein wesentlicher Faktor für den Preisrückgang war das gestiegene Zinsniveau, doch mittlerweile vergeben Banken wieder mehr Kredite. Der Gesamtumsatz der Immobilienwirtschaft in Bayern stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Milliarden Euro auf fast 50 Milliarden Euro. Gleichzeitig sorgt der anhaltende Zuzug nach München für zusätzlichen Preisdruck.

Anders sieht die Lage beim Baugrund aus: Hier setzt sich der Preisverfall aufgrund nachlassender Bautätigkeit fort. Die Kosten für Geschossbaugrundstücke sind seit Herbst 2022 von 4150 auf 2950 Euro pro Quadratmeter gesunken. Gleichzeitig gingen die Baugenehmigungen um über 13 Prozent zurück, was den Wohnungsbau weiter bremst. Gestiegene Materialkosten belasten zudem die Bauunternehmen.

Die Entwicklung betrifft nicht nur München, sondern auch andere bayerische Städte. In ganz Bayern sind die Kaufpreise für Immobilien zuletzt wieder leicht gestiegen. Experten gehen davon aus, dass sich die Preise stabilisieren und künftig weiter anziehen werden.

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